Grosses Interesse an unserer Veranstaltung zum Thema «Sicherheit im Eigenheim»

14.03.2016

Patrick Schiegg und Kuno Rudolf-von-Rohr
Patrick Schiegg (rechts) und Kuno Rudolf-von-Rohr
 

Auch im Jahr 2016 führt das Clientis Beratungszentrum Uzwil wie gewohnt verschiedenste Veranstaltungen für Kunden und Nichtkunden rund um die Themen Finanzen, Steuern und Recht durch. Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe mit einem Anlass zum Thema «Sicherheit im Eigenheim» am letzten Donnerstag in Flawil im Café «Keller’s verwöhnt».

In seiner Einleitung wies Patrick Schiegg, Leiter des Clientis Beratungszentrums Uzwil, die interessierten Zuhörer darauf hin, welche Sicherheitsaspekte im täglichen Bankengeschäft beachtet werden sollten. So empfiehlt der Bankfachmann, im fortgeschrittenen Alter bei den Festhypotheken eher kürzere Laufzeiten zu wählen, dies zu Gunsten einer höheren Flexibilität. Auch die Berechnung einer allfälligen Vorfälligkeitsentschädigung bei einem ausserplanmässigen Verkauf der eigenen Liegenschaft, oder die Berechnung der Grundstückgewinnsteuer wurden anhand von Praxisbeispielen erklärt. Ausserdem zeigte Schiegg die klassischen Fehler bei Geldanlagen sowie die Vorteile eines Ehe-/Erbvertrages auf. Auch der frühzeitige Abschluss einer Patientenverfügung oder eines Vorsorgeauftrages verhindert unliebsame Überraschungen. Dies ist übrigens Thema einer weiteren Veranstaltung, welche am 4. Mai 2016, im Café «Keller’s verwöhnt» durchgeführt wird.

Im zweiten Teil referierte der Sicherheitsexperte Kuno Rudolf-von-Rohr zum Thema »Sicherheit im Eigenheim». Anders als viele Menschen glauben, finden die meisten Einbrüche nicht zur Urlaubszeit, sondern in den dunklen Wintermonaten statt. Durch die früh eintretende Dunkelheit können Täter erkennen, wo kein Licht brennt und vermutlich niemand zu Hause ist. Sie bietet Einbrechern ausserdem Schutz für die Tatausführung und Flucht. «Gelegenheit macht Diebe», so auch im Eigenheim. Gemäss Rudolf-von-Rohr nähern sich die meisten Einbrecher von einer sichtgeschützten Seite, oftmals der Gartenseite, und brechen mit einem einfachen Schraubenzieher Fenster oder Balkontüren auf. Auch ungesicherte Kellerfenster, Lichtschächte, wenig gesicherte Nebenräume oder Fahrlässigkeit, wie offenstehende Türen und Fenster, werden von den Einbrechern ausgenutzt, um ins Haus oder die Wohnung zu gelangen.

Der Referent zeigte anhand verschiedener Beispiele auf, wie man die Schwachstellen am Eigenheim erkennt und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden können. Bereits mit einfachen Nachrüstungen wie Zusatzschlösser an Türen und Fenstern, speziellen Rollläden oder selbstverriegelnden Garagentoren wird der Einbruchschutz massiv erhöht. Gemäss Rudolf-von-Rohr kann ein Einbruch zwar nie ausgeschlossen werden, aber zusätzliche Sicherheitsmassnahmen erschweren ein schnelles Einsteigen und verursachen zusätzlichen Lärm.

Beim anschliessenden Apéro wurden die angeregten Diskussionen weiter vertieft. Ausserdem erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, persönliche Tipps vom Referenten abzuholen.